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Zitat:
Die, so wie ich das sehe, eher erzieherisch sind. Zitat:
Hier eine andere Version der Holle: "die helle und die dunkle tochter" . Eine Königin hatte 2 Töchter eine blonde und eine schwarzhaarige. Die Mädchen waren völlig unterschiedlich begabt. Die blonde Marie war ganze Tage im Garten und Küche, erntete, kochte, wischte und putzte. Die Mutter hatte ihre Freude an ihr. Die schwarzhaarige Marie saß gerne unter Bäumen und Sträucher, sprach mit Pflanzen und Tieren. Gerne hörte die Mutter auf den Rat ihrer stilleren Tochter. Da sie ein Königreich zu vererben hatte, glaubte sie eine Entscheidung treffen zu müssen. So rief sie eines Tages ihre Töchter, gab ihnen eine Spindel und schickte sie zum Orakelbrunnen. Die blonde Marie konnte nicht still sitzen und begann, um etwas sinnvolles zu tun zu spinnen. Sie stach sich in den Finger und so wurde die Spindel blutig. Um den Faden nicht zu verderben beugte sich Marie über den Brunnen und wollte die Spindel abwaschen. Und sie fiel in den Brunnen- erschrocken sprang die dunkle Marie hoch lief zum Brunnenrand und sprang hinter ihrer schwester her. So landeten sie beide auf einer wunderschönen Blumenwiese. sie sahen vor sich einen Weg und beschlossen diesem zu folgen. Sie kamen zu einem Backofen. Die dunkle Marie hörte das Brot rufen woraufhin die blonde Marie sofort tätig wurde und das Brot herausholte bevor es verbrannte. Das gleiche passierte beim Apfelbaum. Schließlich kamen sie zum Haus der Frau Holle. Dort blieben sie ein Jahr. Schließlich baten sie Frau Holle sie auf die Erde zurückkehren zu lassen. Frau Holle erfüllte ihnen den Wunsch. so kehrten beide zu ihrer Mutter zurück. Diese freute sich sehr und vererbte das Königreich ihren Töchtern gemeinsam. Sie hatte erkannt dass die Gabe der einen nichts ist ohne die Ergänzung durch die Gabe der anderen. Ein, für mich, glaubwürdigeres Verhalten der Holle.
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Drei weise Schwestern, zeitlos, bestimmen Wyrd und werfen Stäbe, der Lose letzter Schluß zum Heil, zur Freiheit allen Menschenkindern. Heil euch Nornen! |
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Hallo,
Ich erinnere mich irgendwann mal etwas gelesen zu haben, das der Brunnen, die Äpfel (Baum), Brot(Ofen)und das schütteln der Betten für die verschiedenen Elemente stehen. Also Wasser für den Brunnen, Apfelbaum für die Erde, der Ofen für das Feuer und das Betten schütteln für die Luft. Alles in allem wird auf eine rituelle Begebenheit hingewiesen die Symbolisch auf das Erwachsenwerden hindeutet. Ansonsten kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen, den mit Skadi oder Hel hat Holle am wenigsten gemeinsam, eher die mütterliche Seite von Frigg. Gruß Draupnir |
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Ich sehe die Holle die "Große Mutter"; also die ursprüngliche Muttergottheit der Germanen. Unabhängig was man später aus Ihr gemacht hat (oder wie sie später in Ihren Eigenschaften eingeschränkt wurde) Insofern steht sie vor den weiteren "Personifizierungen" wie Hel oder Frigg. Ganz ähnlich verhält es sich wohl auch mit Nerthus (Mutter Erde).
Wenn ich, so gesehen, einen Zusammenhang zwischen Hel und Holle haben wollte, dann diesen: Holle ist Hel, aber Hel nicht Holle. |
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Kann es sein dass die Holle aus einer Zeit des "Matriachats" in den norddeutschen bis friesischen Gegenden herkam?
Denn wenn ich das in dem Buch von Gardenstone sehe, benennt er Gegenden von Seeland?- Rügen- Heiligland(Helgoland)-das Reinholz- Eisleben- Querfurth....
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Bei uns bzw. unseren Ahnen hat es nie ein Matriarchat gegeben.
Bei uns ist das Patriarchat wie eine ansteckende Krankheit erst von der Kirche eingeschleppt worden. Dieses "Viva la Macha" von Alice Schwartzer und Uta Ranke-Heinemann ist dazu nur eine fast pubertäre Reaktion, die sich dann als völlig überflüssig herausstellt, wenn man sich des natürlichen Gefüges in unserem Volke entsinnt, das weder das eine noch das andere gekannt hat. Hingegen ist das Patriarchat in Südeuropa mit seinem oft abstoßenden Machogehabe eine typische Gegenreaktion auf ein vorheriges Matriarchat. "Das Weib schweige in der Gemeinde" (Apostel Paulus) hat NUR von einem Südländer geschrieben werden können. WELFING
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Allzeit wahrhaftig, treu und tapfer! |
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Hailsa,
von einem "Apostel Paulus" sind denke ich mal wir alle hier weit entfernt, denn; "Von den paulinischen Missionsreisen berichtet außerdem die Apostelgeschichte des Lukas. Sie wurde einige Jahrzehnte nach den geschilderten Ereignissen verfasst und will in erster Linie eine idealtypische Ausbreitung des christlichen Glaubens darlegen." also was soll das, in einem Heidenforum? folgendes fand ich dann noch; Die feministische Historikerin Heide Götter-Abendroth, die über matriarchale Gesellschaftsformen arbeitete, hat 1980, im Vorfeld zu ihren Büchern "Das Matriarchat" (erschienen 1988 und 1991) ein aufsehenerregendes Werk veröffentlicht: "Die Göttin und ihr Heros". Es befasst sich mit den Mythen der vorindogermanischen und indogermanischen Völker, die, wie sie anhand vieler Beispiele belegt, zunächst ausschließlich Muttergottheiten verehrten, eben, weil sie die Erfahrung machten, dass Frauen Leben schenken und bewahren. In späteren Zeiten hat man differenziert und die große Göttin als Dreiheit verehrt. Da gibt es die jugendliche Frau, die unberührte Jägerin, die Amazone, die durch die Lüfte fährt, ihr wird symbolisch die Farbe weiß zugeordnet, dann die Frau in der Blüte ihrer Jahre, begehrenswert und fruchtbar, die mit der Farbe Rot in Verbindung gebracht wird, und die weise, aber auch grausame Alte, die die Geheimnisse der Heilung kennt, ebenso wie sie den Tod bringt. Für sie steht die Farbe Schwarz. Man kann die drei Göttinnen auch ansiedeln im Himmel, Erde und Unterwelt. Der dreifaltigen Göttin wurde in den verschiedenen Phasen ihrer Erscheinung ein Heros, ein kraftvoller Held, beigesellt. Mit ihm feierte sie die heilige Hochzeit, das große Fruchtbarkeitsfest, angelehnt an den Kreislauf der Jahreszeiten. Im Winter folgte zwangsläufig der Tod des Heros - oft brachte er sich selbst als Opfer dar, doch im Frühling kehrte er verjüngt zurück, in allerlei Kämpfen musste er sich bewähren, der Zyklus begann aufs Neue. Als das Patriarchat sich durchsetzte und hierarchische Ordnungen entwickelte, die im Ein-Gott-Glauben gipfelten, wurden die alten Muttergöttinnen langsam zurückgedrängt. Gruß Draupnir |
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Vielen Dank Draupnir!
Das wollte ich wissen denn ich war mir überhaupt nicht mehr sicher, ob das Matriachat hier im Norden überhaupt fußfassen konnte. Dass das vor der Odianisierung statt fand ist mir klahr.
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